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Die deutschen Bankiers im Nationalsozialismus:Kurt Freiherr von Schröder - repräsentatives Beispiel oder Einzelfall? Katharina Klinge

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 11, 2018
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Die deutschen Bankiers im Nationalsozialismus:Kurt Freiherr von Schröder - repräsentatives Beispiel oder Einzelfall?. 1. Auflage Katharina Klinge

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Dec 6, 2018
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Das verfemte Meisterwerk
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Kunstwerke der Moderne und der Avantgarde wurden vom Nationalsozialismus als genuine Feinde bekämpft. Mit ihrem widerständigen Potenzial und den in ihnen verbildlichten Utopien mussten sie diskreditiert, aus dem öffentlichen Leben verbannt oder vernichtet werden. Das Buch verfolgt daher systematisch die Wege einzelner Kunstwerke im und durch das ´´Dritte Reich´´. Dabei werden von der Anprangerung der Gemälde und Skulpturen in den unterschiedlichen Ausstellungen ´´entarteter´´ Kunst bis zur sogenannten ´´Verwertung´´ auf dem internationalen Kunstmarkt, von der Rettung durch engagierte Museumsleute über Tausch oder Rückkauf durch Künstler und Sammler bis hin zur Zerstörung einiger Werke alle nur denkbaren Biographien der ursprünglich meist aus öffentlichem Besitz stammenden Kunstwerke exemplarisch untersucht. Die Schicksale der juristisch unanfechtbar beschlagnahmten Werke aus deutschen Museen werden dabei ebenso verfolgt wie Beispiele aus privatem Besitz, deren Sequestrierung illegal erfolgte und durch die jüngste Rechtsprechung in einigen Fällen korrigiert werden konnte. Die Aufsätze nehmen das konkrete Kunstwerk in den Blick, sie beleuchten den propagandistischen Einsatz innerhalb der Aktion ´´Entartete Kunst´´ und der in ihrem Zuge verwirklichten Ausstellungsstrategien, detailliert schildern sie die Rezeptionsgeschichte dieser Werke, ihre teils dramatischen und teils bis heute andauernden Provenienzgeschichten und berücksichtigen - wo immer es sinnvoll erschien - die gelegentlich weit vor 1933 einsetzende Verfemung der Werke wie der Künstler. Ausgesprochenes Ziel des Buches soll es dabei sein, im Mosaik der Einzelfälle eine Geschichte nationalsozialistischer Kunstpolitik zu schreiben und zugleich von den Nachkriegsschicksalen der Werke Auskunft zu geben.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Entnazifizierung in Münster
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Wer nach Ende des zweiten Weltkrieges im öffentlichen Dienst oder in leitenden Stellungen tätig werden wollte, musste sich entnazifizieren lassen. Für Münster ist dieser Prozess bisher wenig untersucht. In einer detailreichen Studie nimmt Autor Philipp Erdmann nun lokale Entwicklungen und Eigenheiten wie einen ´´Entnazifizierungsskandal´´ in den Blick. Ausgewählte Einzelfälle zeigen die vielfältigen Interaktionen zwischen Belasteten, den ´´Entnazifizierern´´ in Ausschüssen, Interessenverbänden, der katholischen Kirche und den Behörden. Dabei wird deutlich, dass die Entnazifizierung kein isoliertes Verfahren war, sondern in Zeitungen und Netzwerken oder der Wiederannäherung an die Kirchen ausführlich verhandelt wurde. Interpretationsspielräume ermöglichten dabei regelrechte ´´Entnazifizierungskarrieren´´: Die Selbstinszenierung angeblicher innerer Abkehr vom Nationalsozialismus oder gezielte Verzögerungstaktiken wirkten sich positiv für die Betroffenen aus. Aber auch die öffentliche Diffamierung der Ausschussmitglieder war eine effektive Strategie, um dem ´´Instanzenlabyrinth´´ weitgehend unbeschadet zu entkommen. Wie sich im Lauf der Jahre solche Vermeidungs- und Ablenkungsstrategien wandelten, zeichnet der Autor detailliert nach. Wie kam es dazu, dass die immer unverhohlener geäußerte Kritik an den Entnazifizierungen schließlich gerade denen nützte, deren milde Beurteilungen Anlass zur Kritik gaben? Die dieser Studie zugrundeliegende Abschlussarbeit zeichnete die Stadt Münster 2017 mit dem erstmals vergebenen Nachwuchspreis für junge Historikerinnen und Historiker aus.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Der Passexpedient
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Eines der bekanntesten Reisedokumente der Geschichte ist der Geleitbrief Kaiser Karls V. für Martin Luthers Reise 1521 zum Reichstag nach Worms. Während im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit solche Dokumente nur in Einzelfällen ausgestellt wurden, entstanden nach der Französischen Revolution überall in Europa staatliche Passsysteme. Damalige Ausweispapiere wie Lumpensammler-, Leichen- oder Zwangspässe sind heute ebenso in Vergessenheit geraten wie die Gesundheitspässe nach der Cholera Epidemie 1831 in Hamburg und Berlin. Das Buch zeigt, welchen Einfluss Kriege, Eisenbahn, Seuchen und Einzelpersonen wie der Schinderhannes auf die Passsysteme der deutschen Staaten im 19. und 20. Jahrhundert hatten. Der Nationalsozialismus wird ebenso behandelt wie der Sonderstatus Berlins nach dem 2. Weltkrieg. Am 1. November 2010 wurde der neue Personalausweis eingeführt. Dieser spielt im Zeitalter des Internets eine noch vor 10 Jahren nie erwartete Rolle und soll Identitätsbetrug auch in den elektronischen Medien verhindern. Das Buch stellt eine vollständige Abhandlung des Passwesens der letzten 220 Jahre dar, mit mehr als 180 Abbildungen. Es ist eine unverzichtbare Zusammenstellung für Historiker und Rechtswissenschaftler.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 12, 2018
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´´Wir sind die Letzten, fragt uns aus!´´
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´´Natürlich weiß ich aus meiner eigenen Jugend, dass alte Menschen von den jungen nicht ganz ernst genommen werden. Aus meiner Selbstbeobachtung halte ich diese Einstellung für teilberechtigt. Ich vermute und rede mir ein, dass ,Altersweisheit´ und ,Altersschwachsinn´ nebeneinander existieren können. Man sollte sie aber in jedem Einzelfall zu unterscheiden versuchen.´´ So beginnt der 90-jährige Max-Joseph Halhuber seine ´´Gedankensplitter´´, in welchen er offen und ehrlich von seinem Befinden, seinen Sorgen, Erfahrungen und Erwartungen, seinen Gedanken zum Alter und zum Altern, aber auch zu Themen wie Nationalsozialismus, vereinigtes Europa, Homosexualität oder Feminismus berichtet - aufrüttelnde und ermutigende Gedanken für jeden, der alt ist oder es werden möchte. Halhubers klarer Blick auf persönlich Erlebtes, auf Wahrnehmungen und Gelesenes, die Prägnanz seines Ausdrucks und seiner Beurteilungen und vor allem auch die Klugheit, die Weisheit und die Liebe zu den Menschen, die aus seinen Zeilen spricht, sind höchst beeindruckend. Zur Biografie Max-Joseph Halhubers: Max-Joseph Halhuber, geboren 1916 in Innsbruck, promovierte 1940 zum Dr.med. Von 1940 bis 1945 war er als Militärarzt tätig und anschließend bis 1967 Oberarzt an der Universitätsklinik Innsbruck. Danach war er bis 1981 ärztlicher Direktor der Klinik Höhenried für Herz-Kreislauf-Krankheiten bei München, wo er die kardiologische Rehabilitation revolutionierte. Schließlich wurde er Professor für Innere Medizin an der Universität Innsbruck und an der Technischen Universität München. Von 1944 bis 1970 war er mit Marlene, geb. Ahlmann, verheiratet, die aus ihrer ersten Ehe mit Rudolf Oetker die Tochter Rosely mitgebracht hat. Sie bekamen drei weitere Töchter und zwei Söhne. 1970 heiratete er die verwitwete Carola Branovic, geb. Malten, die drei Töchter und zwei Söhne in diese Ehe mitbrachte. Max-Joseph Halhuber lebt heute im Ruhestand in Deutschland und Österreich. Seine Familie ist nach englischem Sprachgebrauch als ´´Patchwork-Family´´ zu bezeichnen, Halhuber selbst gefällt aber die bayrisch-österreichische Benennung als ´´Fleckerlteppich-Familie´´ viel besser. ´´Von meinen biologischen und sozialen Nachkommen werde ich gleich gut verwöhnt´´, so Halhuber. Aus dem Inhalt: Vorwort: Mein Vater - wie er das Leben nimmt von Aline Halhuber-Ahlmann Warum ich diese sehr subjektive Niederschrift von Beobachtungen und Erinnerungen wage Wie ich meinen derzeitigen Gesundheitszustand sehe Wie ich geistig meinen Alltag bewältige Warum ich heute über den Umgang mit Sexualität anders denke als vor 70 Jahren Ein Schlüsselerlebnis im Kriegsjahr 1941, in dem mir die Wirkung von Hitler auf viele Menschen erkennbar, nicht aber begreifbar geworden ist (.) Textprobe: ´´2. Mai 1938 in Innsbruck: Nachdem ich mit vielen anderen ,Kommilitonen´ anlässlich der 50-jährigen Erneuerung ihres Doktor-Diploms 1990 vom Universitätsarchiv aufgefordert worden bin, unsere Erinnerungen an die Innsbrucker Studentenzeit niederzuschreiben und dem Universitätsarchiv zur Verfügung zu stellen, wählte ich jenen Tag in meiner Studentenzeit aus, an dem die Professoren der Medizinischen Fakultät ihre Antrittsvorlesung im großdeutschen Reich gehalten haben. Der Tag ist mir auch deshalb noch genau in Erinnerung, weil am selben Tag Adolf Hitler durch Nord- und Südtirol nach Rom fuhr (mit verhängten Salonwagenfenstern, in Südtirol), und einer der Professoren, Prof. Scharfetter, indirekt auf diese Zusammenhänge Bezug genommen hat. Es gab kaum einen Tag in meiner Studentenzeit, an dem ich so fleißig Vorlesungen besucht habe, als jenen Tag, denn ich wollte erleben, wie meine Lehrer sich auf die neue Situation einzustellen versuchten. Ich glaube, dass ich mich relativ genau an einige Einzelheiten erinnere, aber kann natürlich nicht garantieren, dass ich nicht mancher Erinnerungstäuschung erliege. Die erste Vorlesung war von 8.00 bis 9.00 Uhr, die Vorlesung über Innere Medizin, die der damalige Vorstand der Medizinischen Klinik, Prof. Steyrer mit folgenden Worten begann: ,Wenn Sie sich den, der da oben hängt (er zeigte auf das Bild des Reichskanzlers und Führers Adolf Hitler im Hörsaal) und seine Einstellung zum Engagement zum Vorbild nehmen, dann lege ich beruhigt mein Haupt in den Ruhestand, der mir nun blüht.´ Diese Einleitung war der einzige Bezug auf die politische Bedeutung des Tages und hat mich deshalb sehr beeindruckt, weil der Dozierende in keiner Weise seine wahrscheinlich gegnerische Einstellung verraten

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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